
Willkommen auf der Webseite von Potsdam bekennt Farbe!
Hier informieren wir Sie über Aktivitäten des Bündnisses "Potsdam bekennt Farbe! Gemeinsam für Toleranz, Gewaltfreiheit und ein friedliches Miteinander" in der Landeshauptstadt Potsdam. Das Logo für "Potsdam bekennt Farbe!" wurde im Jahr 2000 gemeinsam mit dem Stadtsportbund und der Stadtverwaltung Potsdam entwickelt, um ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander zu setzen.

Im Gedenken an Friedrich Reinsch
Am 17. Dezember verstarb unerwartet Friedrich Reinsch im Alter von 67 Jahren in Brandenburg an der Havel.
Das Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" bedauert diesen Verlust zutiefst.
Friedrich Reinsch hat sich in vielen Belangen für die Landeshauptstadt Potsdam engagiert. In seiner Arbeit hatte er stets die Vision einer Stadt ohne Rassismus und Intoleranz vor Augen. Sein Wirken für Weltoffenheit und Toleranz am und für den Schlaatz wird tiefe Spuren hinterlassen.
Mit Friedrich Reinsch verlieren wir einen engagierten Kollegen, guten Freund und zuverlässigen Mitstreiter.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Jann Jakobs
Vorsitzender des Bündnisses
"Potsdam bekennt Farbe"
Am 20. Januar 1942 führten in Wannsee zentrale Akteure des Nazi-Regimes die "Besprechung über die Endlösung der Judenfrage" durch und vollzogen hierbei die Festlegung wesentlicher Punkte des Holocaust und der Massenvernichtung menschlichen Lebens. Zentraler Gegenstand war für das Nazi-Regime vor allem die Gesamtlösung der Judenfrage. Das "Haus der Wannsee-Konferenz - Gedenk- und Bildungsstätte" erinnert durch seine Arbeit an dieses Ereignis. Im Haus der Wannsee-Konferenz wird vom 20. Januar bis 21. Januar unter dem Titel "Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942" eine Veranstaltung für Historiker und historisch interessierte durchgeführt. Im Lichte einer ausgreifenden territorialen, organisatorischen, wirtschaftlichen und akteurszentrierten Historiographie zum Holocaust sollen keine alten Kontroversen ausgefochten, vielmehr Forschungsfragen neu akzentuiert und erweitert zur Debatte gestellt werden.
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Neonazis sind sehr präsent und aktiv im Internet. Ob "Spreelichter" oder "Unsterbliche". Propaganda-Plattform „freies Weltnetz", ohne Scheu können sie ihre neonazistische Ideologie verbreiten und rassistische Hetze nutzen, um zu agitieren. Längst nutzen sie geheime Foren, „soziale Netzwerke", Nazi-Kontaktbörsen, Rechtsrockmusikhandel, Propaganda Blogs, Infoseiten, Videoclips usw.. Ihre Zielgruppen sind Jugendliche und Erwachsene, Gescheiterte und Größenwahnsinnige gleichsam. Guerilla Strategien, das Kopieren autonomer Erscheinungsformen, die Verbreitung von Angst und Schrecken sind Realität. Die uneingeschränkte Vernetzung ist für sie ein nützlicher Schattenraum, um sich zu organisieren. "Das Weltweite Netz dient ihnen als universelle Kommandozentrale, ohne eine feste Adresse.", so die Veranstalter des Archiv e.V. Wie funktioniert dieses Vorgehen? Wie wird agitiert? Wie erfolgreich sind sie dabei? Die Veranstaltung am 24. Januar wird um 18 Uhr eingeleitet von einem Impulsreferat eines Referenten von Netz-gegen-Nazis.
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Die Aufdeckung der Verbrechen von drei Neonazis aus Zwickau, die sich selbst als "Nationalsozialistischer Untergrund" bezeichneten und denen bislang zehn Morde angelastet werden, lösten eine neue Debatte um Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland aus. Kritisiert und diskutiert werden dabei vor allem die Arbeit des Verfassungsschutzes und die Ermittlungen der Polizei in Bezug auf rechte Gewalt. Doch jenseits der berechtigten Frage nach Ermittlungsfehlern, der unklaren Rolle von Behörden und stereotypen, rassistischen Vorurteilen in der Ermittlungsarbeit bleibt festzustellen, dass das Ausmaß und Potenzial von Gewalt mit rechtsextremen Hintergrund in Deutschland weitaus größer ist als angenommen oder behauptet. Erschreckend ist auch, wie es den drei Neonazis weitestgehend unbehelligt gelang, für so lange Zeit Unterschlupf und Unterstützung zu finden. Es greift zu kurz, nur vom Versagen staatlicher Stellen zu sprechen - muss nicht auch das gesellschaftliche Umfeld, in dem sich gewaltbereite Rechtsextreme bewegen, als Teil des Problems thematisiert und analysiert werden?

Hierzu referiert Frau Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, am Mittwoch, 25. Januar 2012 um 19:30.
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Diskriminierende und menschenverachtende Aussagen und Vorurteile sind gesellschaftlich weit verbreitet. Rechtsextreme Gruppierungen haben ihre Aktivitäten in der Jugendarbeit in den letzten Jahren verstärkt und versuchen, gezielt unter Jugendlichen neue Mitglieder anzuwerben. Demokratiebewusstsein und Toleranz bieten den Weg, um besonders in Jugendeinrichtungen diesem Trend zu begegnen. Wichtig sind dabei die Vermittlung sozialer Handlungskompetenzen und konkreter Konfliktbewältigungsstrategien. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Brandenburg durch verschiedene Schulungen die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und einen sicheren Umgang mit menschenfeindlichen Einstellungen und rechtsextremen Aktivitäten in ihrem beruflichen Alltag zu entwickeln.
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Auch im neuen Jahr 2012 stehen die Mitglieder des Migrantenbeirates jeden Dienstag von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ihnen Rede und Antwort. Die Sprechstunden finden in der Geschäftsstelle des Migrantenbeirates, im Haus 6, Zi. 16-18, auf dem Geländer der Stadtverwaltung, Eingang Hegelallee 6-7, statt. Der Migrantenbeirat freut sich wie jedes Jahr auf Ihren Besuch! In der Landeshauptstadt Potsdam vertritt seit 1992 der Ausländerbeirat die Belange der ausländischen Einwohner. Mit Beschluss der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Potsdam vom 04. März 2009 wurde der Ausländerbeirat in Migrantenbeirat umbenannt.
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