Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der F.C. Flick Stiftung hat diese im September 2011 den "Steh-auf-Preis" für Toleranz und Zivilcourage ausgelobt. Bis zum 31. Mai 2012 können Vorschläge und Eigenbewerbungen bundesweit sowie insbesondere aus den fünf neuen Bundesländern eingebracht werden. Der erstmalig ausgelobte Preis soll Initiativen und Einzelpersonen ehren, die sich für Toleranz und Verständigung zwischen den Kulturen einsetzen und zur Menschenfreundlichkeit und Zivilcourage sowie der Stärkung des Demokratiebewußtseins durch Ihre Arbeit beitragen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und soll im Herbst 2012 verliehen werden.
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Bereits zum achten Mal schreibt die Landeshauptstadt Potsdam in diesem Jahr den Integrationspreis aus. Für den Integrationspreis der Landeshauptstadt Potsdam können sich bis zum 10. August 2012 Potsdamer Träger, Organisationen und Verbände, private Initiativen, Vereine, Einzelpersonen und Bürgerinitiativen, Schulen und Kindergärten u.a. bewerben, die erfolgreich Ideen kommunaler Integrationspolitik entwickelt haben und sie nachhaltig anwenden. „Mit der Auslobung des Integrationspreises verfolgen wir das Ziel, besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration zu würdigen. Gute Beispiele gelungener Integration sollen alle Potsdamerinnen und Potsdamer zur aktiven, unterstützenden Beteiligung im Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten motivieren", sagte der Oberbürgermeister.
mehr lesen ...Am sowjetischen Ehrenfriedhof wird am Dienstag, dem 8.Mai, den im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten gedacht und an die Befreiung vom Hitler-Faschismus erinnert. Ab 10 Uhr legen der Oberbürgermeister Jann Jakobs und VertreterInnen der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft (BFG), der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), der russischen und der weißrussischen Botschaften, sowjetische Kriegsveterannen, Landtagsabgeordnete und VertreterInnen der Stadtverordnetenversammlung Kränze am swojetischen Ehrenmal am Bassinplatz nieder. Das Gedenken dient nicht nur zum Gedenken an die Opfer der Vergangenheit. Gegenwärtige und zukünftige Kriege, Vertreibung, Vernichtung und Rechtsextremismus sollen ebenso mit Protest bedacht und zum Frieden aufgerufen werden. Kulturell umrahmt wird die Gedenkveranstaltung durch die Schule der Künste "inteGrazia" des deutsch-russichen Vereins "Semljaki".
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Die Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung lädt alle Interessierten am 4. Mai 2012 in die Bahnhofspassagen (Ausstellungsfläche neben dem Kino), 18 bis 21 Uhr, ein, um dort über Zwischenergebnisse und einen Ausblick hinsichtlich der Gestaltung eines Büros für Bürgerbeteiligung der Landeshauptstadt Potsdam zu beraten. Fragestellungen dabei sind: Wie kann ein Büro für Bürgerbeteiligung in Potsdam aussehen? Welche Aufgaben und Struktur braucht es, um bestmöglich arbeiten zu können? Welche Grundsätze der Bürgerbeteiligung wünschen sich PotsdamerInnen in ihrer Stadt? Die Arbeitsgruppe möchte gemeinsam mit allen Teilnehmenden die zusammengefassten Ergebnisse der Open-Space-Veranstaltung von Ende Oktober 2011 betrachten und ein Zwischenfazit ziehen.
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Auch in diesem Jahr ist es der DGB-Jugend gelungen, am 30. April ab 17 Uhr auf dem Potsdamer Luisenplatz ein lautstarkes Programm für das "Rhythm-against-Racism" Festival auf die Beine zu stellen, um gemeinsam mit Bands wie Hasenscheisse, dem Berlin Boom Orchestra und vielen anderen gegen rechts zu rocken. Umrahmt wird das Festival durch viele Infostände und Diskussionsrunden, der Eintritt ist frei.
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Das Brandenburger Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit feiert am 24. April sein 15. jähriges Bestehen. Das Brandenburger Aktionsbündnis ist ein Netzwerk von landesweit tätigen Organisationen, lokalen Bündnissen und Persönlichkeiten des Landes Brandenburg, die gemeinsam für eine zivilgesellschaftliche Mobilisierung gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit eintreten. 1997 wurde es durch 29 Organisationen ins Leben gerufen. Diese hatten die bedrohliche Entwicklung rechtsextremer Strukturen und Gewalttaten in Brandenburg in den neunziger Jahren für diesen Zusammenschluss zum Anlass genommen. Inzwischen umfasst das Bündnis 65 Mitglieder aus vielen gesellschaftlichen Bereichen und Teilen des Landes.
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Anlässlich des CSD (Christopher Street Day) Potsdam 2012 wird im Stadthaus (Flur des Oberbürgermeisters) am 23. April 2012 (16.30 Uhr) durch die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz Elona Müller-Preinesberger die Ausstellung „WALK WITH PRIDE" eröffnet. Die Bilder - WALK WITH PRIDE - zeigen mutige Menschen, die auf den CSD - Paraden in Osteuropa und Asien für ihre Rechte eintreten. Der Fotograf Charles Meacham dokumentierte weltweit sowohl den Kampf von Schwulen, Lesben und Transgendern um grundlegende Menschen- und Minderheitenrechte als auch den oft gewalttätigen Gegenprotest einer intoleranten Mehrheitsgesellschaft in 15 Ländern. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wird um 17.00 Uhr im Beisein der Beigeordneten sowie der Landtagsabgeordneten Ursula Nonnenmacher (Bündnis 90/ Die Grünen) die Regenbogenflagge am Potsdamer Stadthaus gehisst.
mehr lesen ...Am 28. April 2012 wollen der schwul-lesbische Landesverband Bündnis Faires Brandenburg gemeinsam mit dem Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" in der CSD-Woche einen neuen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Das Straßenfest findet unter dem Motto „CSD connecting Potsdam" am Brandenburger Tor statt. Der schwul-lesbische Landesverband das Bündnis Faires Brandenburg lädt anlässlich des diesjährigen CSD Potsdam zum Dialog über eine offene Stadtgesellschaft ein. Die Beteiligten wollen ein klares Zeichen gegen das Nicht-Tolerierbare, wie Homophobie und Fremdenhass setzen und Potsdam als Stadt der Weltoffenheit und der Möglichkeiten verschiedener Lebensweisen präsentieren und stärken.
mehr lesen ...Im Rahmen der Themenwoche zum Christopher Street Day in Potsdam findet am 23. April 2012 im Filmmuseum Potsdam ein Dokumentarfilmabend mit anschließender Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung möchte einen Beitrag zur Diskussion um das Gedenkstättenkonzept des Landes Brandenburg leisten. Projekte, die sich mit Erinnerungskultur befassen, brauchen einen breiten öffentlichen Raum. Gezeigt werden die Filme „Paragraph 175" und Teile des Dokumentarfilmprojektes von Prof. Klaus Stanjek „Klänge des Verschweigens". Im Anschluss an die Filmvorführungen folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Erinnerungskultur in Brandenburg" am Beispiel der Verfolgung von Homosexuellen während der Nazi-Diktatur.
mehr lesen ...Am 13. März 2012 fand im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Migrantenbeirates die Wahl einer neuen Vorsitzenden statt. Frau Hala Kindelberger wurde einstimmig in diese Funktion gewählt. Frau Kindelberger, die in Ägypten geboren wurde, lebt seit 1994 in Deutschland. Sie ist seit 1999 Mitglied des Ausländerbeirates/Migrantenbeirates und damit eines der ältesten Mitglieder. Als Soziologin und Doktorandin ist sie mit den Themenfeldern Migrationsforschung, Gender, Arbeitsmarktpolitik und Migrantenorganisationen sehr vertraut. Allgemein ist der Migrantenbeirat bereits seit 20 Jahren in Potsdam als Bindeglied zwischen den Migranten und der Gesellschaft auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens (sozial, kulturell, politisch usw.) aktiv.
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