Der Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V. lädt ein zu einem Gesprächs- und Diskussionsabend mit dem Titel:
"Toleranz als Streitfeld heute", Donnerstag, 16. Februar 2012, 19 Uhr, Galerie Ruhnke, Charlottenstr. 122, 14467 Potsdam, Eintritt frei. Diskutanten sind Dr. Volkmar Schöneburg, Justizminister des Landes Brandenburg und Prof. Dr. Heinz Kleger, Universität Potsdam / Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V.. Gemeinsam wollen die Gäste, der Verein und das Podium miteinander ins Gespräch über verschiedene Themen kommen, u.a.: NPD-Verbot - Ja oder nein? | Aufklärung und Islam - der Kopftuchstreit und die Toleranz | Grenzen der Toleranz: Antisemitismus | Gibt es ein Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Gleichheit?| Wie weit geht die Freiheit in der Kunst?
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Anfang Dezember 2011 waren ehrenamtliche Mitarbeiter und Freunde des ICDI e.V in Nigeria, um das Förderprojekt für Bildung durch Verteilung von grundlegenden Schulmaterialien in dem Bundesland Abia(in Uzuakoli) östlich von Nigeria durchzuführen. Die drei Gemeinschaftsschulen Amamba/Agbozu, Amankwo/Ngwu und die Eluama Practising School erhielten Schulmaterialien, Bekleidung und Schuhe. Gleichzeitig tauschten die Mitglieder vor Ort sich mit den Eltern und Lehrern aus, um über die Aufklärung und Bildung v.a. für Mädchen zu sprechen. Dabei sprach man auch über Möglichkeiten der Hilfe zur Selbsthilfe. Viele Eltern, Frauen und Jungendliche sowie zahlreiche Organisationen waren bereit mitzuwirken. In der Bundesstadt Imo (in Obokwe) wurde die Verteilung von Bildungsmaterialien fortgeführt. Durch das Projekt hat ICDI e.V mehr als zweitausend Schüler und zahlreiche Eltern erreicht.
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Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs hat den jüngsten Neonazi-Aufzug in der Waldstadt verurteilt. Am vergangenen Freitag, den 3. Februar marschierten gegen 21.30 Uhr ca. 20 Rechtsextremisten mit weißen Masken und Fackeln durch den Potsdamer Stadtteil Waldstadt. „Aktionen dieser Art treffen nicht nur einen bestimmten Stadtteil, sondern das demokratische Herz der ganzen Stadt", sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Insofern müssen alle demokratischen Kräfte gemeinsam derartigen Bestrebungen entgegenwirken." Unterstützung kommt hierbei vom Bündnis „Potsdam bekennt Farbe", dessen Vorsitzender der Oberbürgermeister ist.
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Ab dem 01. Februar 2012 werden wieder gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund für das START-Stipendienprogramm gesucht. Mindestens 220 Stipendienplätze stellt die START-Stiftung gGmbH gemeinsam mit über 100 Partnern für das Schuljahr 2012/13 in insgesamt 14 Bundesländern zur Verfügung. Ziel von START ist es, Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, die gute schulische Leistungen und ein überzeugendes soziales Engagement aufweisen, verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine gelungene Integration und zur Teilhabe an der Gesellschaft zu bieten. Ausführliche Informationen zur Ausschreibung und zum Stipendienprogramm finden Sie auf www.start-stiftung.de.
mehr lesen ...Am 20. Januar 1942 führten in Wannsee zentrale Akteure des Nazi-Regimes die "Besprechung über die Endlösung der Judenfrage" durch und vollzogen hierbei die Festlegung wesentlicher Punkte des Holocaust und der Massenvernichtung menschlichen Lebens. Zentraler Gegenstand war für das Nazi-Regime vor allem die Gesamtlösung der Judenfrage. Das "Haus der Wannsee-Konferenz - Gedenk- und Bildungsstätte" erinnert durch seine Arbeit an dieses Ereignis. Im Haus der Wannsee-Konferenz wird vom 20. Januar bis 21. Januar unter dem Titel "Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942" eine Veranstaltung für Historiker und historisch interessierte durchgeführt. Im Lichte einer ausgreifenden territorialen, organisatorischen, wirtschaftlichen und akteurszentrierten Historiographie zum Holocaust sollen keine alten Kontroversen ausgefochten, vielmehr Forschungsfragen neu akzentuiert und erweitert zur Debatte gestellt werden.
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